Publikationen

Umweltmedizin. Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis

Medizinisch Tätige sehen sich zunehmend mit umweltmedizinischen Fragestellungen von Patienten, gesundheits- und umweltbewussten Personen konfrontiert.  Neben medizinischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen braucht es auch Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, um auf die besorgten Fragen der Bevölkerung zu Umweltbelastungen und möglichen Erkrankungen zufriedenstellend eingehen zu können.

Dieser Spagat wird mit dem neuen DGAUM-Band leichter. Insbesondere Allergologen, Ärzte oder Naturwissenschaftler mit heilpraktischer Zusatzqualifikation sowie medizinische Berater in Gesundheitsämtern und Betriebsärzte werden in dieser Zusammenstellung aktueller Umweltfragen sicher fundierte Antworten finden.

Der große Überblick für Ärztinnen und Ärzte - mit fundierten Antworten auf folgende Fragen:

  • Epigenetische Prozesse: Wie verändern die Umweltfaktoren die Transkription von Genen?
  • Methodik und Diagnostik: Welche Umweltfaktoren gefährden heute die die Bevölkerung?
  • Umweltrelevante Einwirkungspfade: Von der Lunge über den Magen-Darm-Trakt bis zur Haut, von der Luftverschmutzung und "Fume events" über Zahnfüllungsmaterialien, Tätowierungen, Schadstoffe in der Kleidung bis hin zu Umweltlärm, Aluminium und Quecksilber: Welche Wirkungsmechanismen und Aufnahmewege der Schadstoffe spielen ätiopathologisch jeweils eine Rolle?
  • Umweltmedizinische Syndrome: MCS, Sick Building Syndrom, Psyche und Haut
  • Evidenzbasierte Therapien in der Umweltmedizin

Schmitz-Spanke/Nesseler/Letzel/Nowak
Umweltmedizin
Softcover, 350 Seiten
ASBN 978-3-609-10562-8
€ 49,99

Direktbestellung beim Verlag: https://www.ecomed-storck.de/Medizin/Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin-Hygiene/Umweltmedizin-Softcover.html

Prävention und Gesundheitsförderung an der Schnittstelle zwischen kurativer Medizin und Arbeitsmedizin

Arbeitsmedizin 4.0: das neue Präventionsgesetz mit Leben füllen!

Demographischer Wandel plus chronische Erkrankungen –das ist eine mehr als große Herausforderung für unsere Gesellschaft. „Nur behandeln“ reicht nicht, um sie zu meistern; vorbeugende Maßnahmen tun not. Deshalb hat der Gesetzgeber das neue Präventionsgesetz verabschiedet, das am 1.1.2016 in Kraft tritt.

Wie lassen sich die darin formulierten Ziele erreichen?
Eine wichtige Rolle kommt dabei den Betriebsärzten zu. Denn sie sitzen an der Schnittstelle zwischen der kurativen Medizin und der Arbeitswelt, sie haben Zugang sowohl zu den Unternehmen wie auch zu den Erwerbstätigen. Ihre Programme zur betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung können in den Betrieben 43 Millionen Erwerbstätige erreichen und für Gesundheitsthemen sensibilisieren – darunter sehr viele Menschen, die sonst keinen Zugang zu Präventionsmaßnahmen finden würden.

  • Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür aus? Warum ist das Präventionsgesetz so „kompliziert gestrickt“?
  • Was ist unter „betrieblicher Gesundheitsförderung“ genau zu verstehen, und wie sieht sie in der betrieblichen Praxis aus?
  • Wie funktionieren die verschiedenen Ebenen der Prävention in der Praxis – Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention? Welche Instrumentarien gibt es dafür, und welche Best-Practice-Konzepte lassen sich schnell und einfach in die Breite übernehmen?
  • Welche Perspektiven gibt es? Was muss sich noch wie ändern, damit die im Präventionsgesetz formulierten Ziele dank „Arbeitsmedizin 4.0“ großflächig Wirklichkeit werden können?

Der DGAUM-Band liefert konzentrierte und aktuelle Antworten auf diese Schlüsselfragen.
Damit ist er eine wichtige Richtschnur für alle Entscheidungsträger, Gesundheitspolitiker und Betriebsärzte.


Rieger/Hildenbrand/Nesseler/Letzel/Nowak
Prävention und Gesundheitsförderung an der Schnittstelle zwischen kurativer und Arbeitsmedizin

Softcover, 350 Seiten
ISBN 978-3-609-10560-4
€ 49,99


Direktbestellung beim Verlag: http://www.ecomed-storck.de/Suche/index.php?cl=search&ffsearch=1&ldtype=line&stoken=8C82BC7F&lang=0&stoken=8C82BC7F&lang=0&cl=search&searchparam=Rieger


"Gesunde Büroarbeit: worauf kommt es heute an?"

Etwa ein Drittel aller Erwerbstätigen sind im Büro tätig. Der Wandel der Arbeitswelt betrifft auch die moderne Büroarbeit, die vor allem durch die fortschreitende Digitalisierung geprägt ist. Die Veränderungen der Informations- und Kommunikationswege durch die neuen Medien führen zu neuen Belastungen der Arbeitnehmer.

Macht Büroarbeit krank? Lange Zeit war man überzeugt, das lange Sitzen verursache Rückenleiden. Doch neuere arbeitsmedizinische Studien wecken Zweifel. Das war für die Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) Anlass, die übliche Gestaltung und Auslegung von Büroarbeitsplätzen genauer unter die Lupe zu nehmen und folgende Fragen zu klären:

  • Welche Belastungen durch physikalische Einflussfaktoren bestehen an Büroarbeitsplätzen, und wie kann ihnen begegnet werden?  Bei dieser Frage geht es unter anderem um das Raumklima, die Beleuchtung, die Akustik, die Möblierung, die Arbeitshaltung und die Bedingungen an   Bildschirmarbeitsplätzen.

  • Welche Risiken gehen von Gefahrstoffen im Büro aus, und welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes sind erforderlich? Die Themen in diesem Abschnitt reichen von diversen Luftschadstoffen über Drucker und Toner bis hin zum Sick-Building-Syndrom.

  • Wie lässt sich Büroarbeit so organisieren, dass möglichst keine nachteiligen Beanspruchungsfolgen eintreten?  Hier werden unter anderem Tele- und Heimarbeit, Arbeitszeit/Schicht/Pausen, der Umgang mit der E-Mail-Flut sowie die Gestaltung als Großraumbüro versus Einzelbüros und „Desk Sharing“ analysiert und Empfehlungen gegeben.

  • Welche rechtlichen Vorgaben gelten, und wie lassen sie sich umsetzen?

  • Wie sieht arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bürobeschäftigten aus?

Die sowohl arbeitsmedizinisch fundierten als auch praxisbezogenen Antworten auf all diese Fragen sind in dem Buch Gesunde Gestaltung von Büroarbeitsplätzen nachzulesen.


Seidler – Euler – Letzel – Nowak (Hrsg.)

Gesunde Gestaltung von Büroarbeitsplätzen

Arbeitsmedizinische Aspekte – Physikalische Einflussfaktoren – Gefahrstoffexposition – Organisationsformen

Reihe: Schwerpunktthema Jahrestagung DGAUM
2015, Softcover, 318 Seiten, ecomed MEDIZIN, ecomed-Storck GmbH
EUR 39,99; ISBN 978-3-609-10048-7

Internet: http://www.ecomed-storck.de/Medizin/Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin-Hygiene/Gesunde-Gestaltung-von-Bueroarbeitsplaetzen-Softcover.html?WAN=518746

 

Pressekontakt

Gerlinde Stanglmeier, Tel. 08191-125-571, Fax 08191-125-526
E-Mail: g.stanglmeier@noSpam.ecomed-storck.de
www.ecomed-storck.de

 

Zum Abdruck frei. Bitte senden Sie Ihre Rezensionsbelege an:

ecomed-Storck GmbH
Frau Gerlinde Stanglmeier
Justus-von-Liebig-Str. 1
86899 Landsber

Mit der Anforderung des Rezensionsexemplars stimmen Sie zu, dass ecomed-Storck GmbH Auszüge und Zitate aus Ihrer Besprechung zu Werbezwecken verwenden kann.

 

Über den Verlag

ecomed MEDIZIN ist eine Marke des Unternehmens ecomed-Storck GmbH, das in die Mediengruppe Süddeutscher Verlag GmbH eingebettet ist. Der Verlag ist Spezialist für medizinische Fachinformationen. In der Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin ist der Verlag traditionell mit führenden Standardwerken vertreten. Weitere Schwerpunkte der Programmarbeit sind Chirurgie (auch Ästhetische und Plastische Chirurgie), Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin, Bildgebende Diagnostik und Onkologie.

ecomed MEDIZIN verfügt über breit gefächerte Kontakte zu medizinischen Fachgesellschaften und Autoren, die medizinische Themen für Ärzte und Gesundheitsprofis in Kliniken und Praxen kompetent und aktuell aufbereiten.

Die Themen werden vor allem als Loseblatt- und Aboprodukte publiziert. Fachbücher, Zeitschriften, CD-ROM, E-Books und Online-Produkte zählen jedoch genauso zum Spektrum.

 

 

"Psychische und psychosomatische Gesundheit in der Arbeit"

Burnout, Depression, Schmerzen und andere psychische und psychosomatische Beschwerden im Zusammenhang mit Arbeit haben in den letzten Jahren extrem an Bedeutung gewonnen. So ist psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und in der Wechselwirkung mit der Arbeitstätigkeit ein Thema, das Akteure innerhalb der Arbeitsmedizin, der Psychosomatischen Medizin, der Psychiatrie, der Psychologie und anderer Gesundheitsberufe, aber auch Verantwortliche in Betrieben, in der Wirtschaft und der Politik zunehmend beschäftigt. Wer sich für dieses Thema engagiert, braucht Informationen, die auf solidem aktuellem Kenntnisstand basieren sowie die Kompetenz, diese Informationen praktisch anzuwenden.

Das Buch „Psychische und psychosomatische Gesundheit in der Arbeit“, erschienen im Verlag ecomed MEDIZIN, vermittelt diese verlässlichen Informationen und Kompetenzen. Experten aus Wissenschaft und Praxis haben das Wichtigste zusammengeführt und für den praktischen Gebrauch verwendbar aufbereitet.

Teil 1 des Buches skizziert und diskutiert den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Hier geht es unter anderem um die Häufigkeit und Bedeutung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, arbeitsbedingte psychosoziale Einflüsse, insbesondere die etablierten Arbeitsstressmodelle, und ihre Zusammenhänge mit der psychischen und körperlichen Gesundheit von Beschäftigten. Ein Kapitel ist spezifischen psychischen Belastungen in bestimmten Berufen gewidmet: Lehrkräfte, Ärzte, Beschäftigte im Callcenter und Beschäftigte im Militärdienst stehen hier im Mittelpunkt.

Teil 2 beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention psychischer Erkrankungen in der Arbeit. Dabei wird zwischen der Primärprävention (Vorbeugen der Krankheitsentstehung), Sekundärprävention (Früherkennung psychischer Erkrankungen) und Tertiärprävention (bessere Versorgung und Reintegration von Beschäftigten mit psychischen Erkrankungen) unterschieden.

Teil 3 liefert Bausteine, Konzepte und Tipps für den Umgang mit psychischen Problemlagen (Burnout, Sucht, Mobbing etc.) im Betrieb. Der Leser erfährt hier z.B. das Wichtigste über Gesprächsführung, therapeutische Verfahren, Unterstützungsmöglichkeiten durch psychosomatische Experten. Dazu kommen praktische Kriterien für die Wahl, welche Methode für die psychische Gefährdungsbeurteilung im Betrieb geeignet ist.

Das Buch ist auch als E-Book erhältlich.

Angerer – Glaser – Gündel – Henningsen – Lahmann – Letzel – Nowak (Hrsg)
Psychische und psychosomatische Gesundheit in der ArbeitWissenschaft, Erfahrungen, Lösungen aus Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie und Psychosomatischer Medizin
Reihe: Schwerpunktthema Jahrestagung DGAUM

2014, Softcover, 600 Seiten
ecomed MEDIZIN, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH
EUR 59,99; ISBN 978-3-609-10021-0

E-Book:
EUR 59,99; ISBN 978-3-609-10027-2

Internet: www.ecomed-storck.de

Direkt zum Produkt:

http://www.ecomed-storck.de/Medizin/Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin-Hygiene/Psychische-und-psychosomatische-Gesundheit-in-der-Arbeit-Softcover.html?WAN=518093

"Medizinische und berufliche Rehabilitation"

Angesichts der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Differenzierung und Verdichtung der Arbeitsinhalte und –aufgaben im Berufsleben werden der Erhalt und die Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer immer wichtiger. Das Ziel lautet: Reha vor Rente!

Die medizinische und berufliche Rehabilitation war das Hauptthema der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) 2012. Das vorliegende Buch „Medizinische und berufliche Rehabilitation“, erschienen im Verlag ecomed MEDIZIN, vertieft die dort gewonnenen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisse.

Rehabilitation lässt sich auf zwei sich ergänzenden Wegen erzielen: durch Verbesserung der Ressourcen der Betroffenen (Medizinische Rehabilitation) und durch Anpassung der Arbeitsbedingungen an den leistungsgewandelten Menschen (Berufliche Rehabilitation).

Das Buch verbindet erstmals die klinische Rehabilitation und die betriebliche Wiedereingliederung. Es bietet wertvolle Anregungen im Hinblick auf individuelle Lösungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb, im Umgang mit einzelnen Betroffenen und einer stärkeren Kooperation aller wichtigen Akteure in Betrieb, Praxis und Klinik.Das Themenspektrum umfasst unter anderem:

-       Beitrag der Arbeitsmedizin zur Rehabilitation

-       Instrumente der Kostenträger und institutionellen Akteure

-       Spezielle Krankheitsbilder und Behinderungen

-       Beurteilung der Leistungsfähigkeit – Arbeitsunfähigkeit – Beschäftigungsfähigkeit

-       Best-Practice-Beispiele der beruflichen Wiedereingliederung

Das Werk gibt eine praxisnahe Übersicht über die heute vorhandenen Strukturen und Möglichkeiten der arbeitsplatzbezogenen Rehabilitation und zeigt Perspektiven für die künftige Weiterentwicklung.  Umfassende Informationen über Anlaufstellen, Kontaktpartner und Konzepte bieten dem Leser die Möglichkeit, das Buch als Nachschlagewerk zu nutzen.

Das Buch ist auch als eBook erhältlich.

Hallier, Letzel, Nowak (Hrsg.)
Medizinische und berufliche Rehabilitation
Orientierungshilfe für Betrieb, Praxis und Klinik
Reihe: Schwerpunktthema Jahrestagung DGAUM

2013, ecomed SICHERHEIT, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH
Softcover , 464 Seiten, EUR 39,99, ISBN 978-3-609-10016-6

eBook:
EUR 39,99, ISBN: 978-3-609-10019-7
Internet: www.ecomed-storck.de

 

"Arbeitsmedizinische Aspekte der Verkehrsmedizin"

Arbeitsmedizin und Verkehrsmedizin sind in vielen Bereichen stark miteinander verknüpft. Sowohl in der betriebsärztlichen Praxis als auch in der arbeitsmedizinischen Wissenschaft spielen zunehmend die Wechselbeziehungen zwischen inner- und außerbetrieblichem Straßenverkehr sowie Krankheiten, Befindlichkeitsstörungen und beruflichen Einflussfaktoren eine wichtige Rolle.

Im Buch „Verkehrsmedizin – arbeitsmedizinische Aspekte“ kommen alle wichtigen Institutionen zu Wort, die sich direkt oder indirekt mit der speziellen Thematik beschäftigen. Unfallstatistiken geben einen Einblick über die Situation in Deutschland im Allgemeinen und bei Wege- und Dienstunfällen im Speziellen.

Das Buch geht auf Krankheiten wie z.B. Diabetes, Augenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Erkrankungen sowie weitere wichtige Einflussgrößen wie Alter, Alkohol, Rauschmittel, Medikamente und Schlafstörungen bezüglich der Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit ein. Diese Themen werden sowohl unter epidemiologischen und diagnostischen Gesichtspunkten als auch aus Sicht der Risikobewertung und Begutachtung dargestellt. Dabei werden auch rechtliche Grundlagen und Untersuchungen zur „Fahreignung“ betrachtet. Organspezifische Kapitel erleichtern die Zuordnung spezieller Fragestellungen zu Themen der Verkehrssicherheit.

Das Buch ist das Standardwerk für alle Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Forschung, die sich mit der Untersuchung, Bewertung, Begutachtung und Beeinflussung der Wechselbeziehungen zwischen Anforderungen des Straßenverkehrs sowie dem Menschen, seinen Krankheiten und deren Therapie befassen. Hiervon sind nahezu alle medizinischen Fachgebiete betroffen, die Patientinnen und Patienten beraten und/oder behandeln, die als Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Die Inhalte des Buches sind außerdem eine wichtige Grundlage für diejenigen, die sich mit der medizinischen Beurteilung und/oder Begutachtung von Personen im Straßenverkehr beschäftigen, für Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Vertreter der Sozialpartner (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) sowie für die gesetzliche Unfallversicherung.

Golka / Hengstler / Letzel / Nowak (Hrsg.)
Verkehrsmedizin – arbeitsmedizinische Aspekte
Orientierungshilfe für Praxis, Klinik und Betrieb

Reihe: Schwerpunktthema Jahrestagung DGAUM

2011, Softcover, 368 Seiten, € 39,99 ISBN 978-3-609-10576-5
ecomed MEDIZIN, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH

Internet: www.ecomed-storck.de

 

"Biomonitoring in Arbeitsmedizin und Umweltmedizin"

Das Biomonitoring stellt eine wertvolle Möglichkeit dar, den einzelnen Menschen vor den Wirkungen gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe zu schützen (Individualprävention) und gehört damit zum arbeitsmedizinischen Untersuchungsprogramm.

Biomonitoring (engl. Biological Monitoring) ist die Bestimmung von Schadstoffen, ihrer Stoffwechselprodukte und deren im Organismus an Proteine oder an die DNA gebundenen Formen. Diese Substanzen können in Körperflüssigkeiten quantitativ nachgewiesen werden. Durch moderne Analyseverfahren ist auch der Nachweis von sehr geringen Konzentrationen vieler umweltmedizinisch relevanter Schadstoffe erfassbar.

In dem Buch werden die Begrifflichkeiten erklärt. Es hilft, die Untersuchungsergebnisse besser beurteilen und die Zuverlässigkeit besser einschätzen zu können. Möglichkeiten und Grenzen des Biomonitoring werden aufgezeigt.

Aus dem Inhalt:

Allgemeines:

  • Ziele und Grenzen des Biomonitorings, rechtliche und ethische Grundlagen
  • Toxikokinetische Grundlagen – Grenzwerte
  • Individuelle Empfindlichkeit – genetische Polymorphismen – individuelle Gefährdung nach beruflicher Chemikalienexposition

Methodische Aspekte

  • Die Probenmaterialien und ihre Besonderheiten – darunter auch: Speichel, Ausatemluft, Atemkondensat ...
  • Zuverlässigkeit der Analyseverfahren – Qualitätssicherung
  • Follow-up-Biomonitoring
  • Biomonitoring bei dermaler Exposition

Biomonitoring bei Exposition gegenüber speziellen Stoffen

  • Metalle und Metallverbindungen
  • Organische Lösungsmittel
  • Chlororganische Verbindungen
  • Isocyanate und krebserzeugende Arbeitsstoffe
  • Passivrauch-Exposition

Referenzwerte

Das Buch ist erschienen im Verlag ecomed Medizin. Mehr Infos zum Buch finden Sie auf der Website des Verlages.

 

"Der chronisch Kranke im Erwerbsleben"

Die demographische Zeitbombe tickt. Fachkräftemangel droht. Die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer zu erhalten, wird daher immer wichtiger. Gleichzeitig nehmen chronische Erkrankungen zu - gerade in Altersgruppen, die voll im Erwerbsleben stehen.

Der Arbeitgeber steht primär für den Erhalt der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in der Verantwortung. Nach einer schweren Erkrankung stellt sich immer die Frage, ob der Arbeitnehmer an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann, und zwar ohne dass daraus eine Gefährdung der eigenen Gesundheit oder der Sicherheit anderer entsteht.

Der chronisch Kranke im Erwerbsleben“ war Schwerpunktthema der Jahrestagung 2009 der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM). Die Vorträge und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema bildeten die Grundlage für das vorliegende Buch. Die verschiedenen Beiträge zeigen Wege auf, wie mit einer chronischen Erkrankung auch weiterhin die Erwerbsfähigkeit erhalten werden kann. Dabei geht es vor allem um die spezielle Rolle der Betriebsärzte, denn die komplexen Zusammenhänge zwischen der chronischen Erkrankung, den daraus resultierenden gesundheitlichen Einschränkungen sowie der erforderlichen Medikation mit Neben- und Begleitwirkungen sind eine Aufgabe, die eine profunde ärztliche Aus- und Weiterbildung sowie die Dialogfähigkeit mit allen Facharztgruppen voraussetzt. Auch ein betriebliches Eingliederungsmanagement ist nach Überzeugung der Herausgeber ohne Betriebsarzt nicht vorstellbar.

Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert. Im allgemeinen Teil werden Themen behandelt wie die Zusammenarbeit von Betriebsärzten mit Allgemeinmedizinern und anderen Fachärzten, die unterschiedliche Situation eines chronisch Kranken im Großunternehmen und im kleinen und mittelständischen Unternehmen, der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit aus der Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung oder die Grundlagen des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Im speziellen Teil geht es um die einzelnen Erkrankungen: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Krebserkrankungen, psychische Erkrankungen, um nur einige zu nennen.

Das Buch richtet sich neben Betriebsärzten und Arbeitsmedizinern an alle Fachgruppen, insbesondere aber an hausärztlich tätige Ärzte sowie an die Sozialpartner und Institutionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Kraus / Letzel / Nowak (Hrsg.)
Der chronisch Kranke im Erwerbsleben
Orientierungshilfe für Ärzte in Praxis, Klinik und Betrieb

2010, ecomed MEDIZIN, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH
Softcover, 416 Seiten, EUR 39,99, ISBN 978-3-609-10575-8

Internet: www.ecomed-storck.de

"Ethik in der Arbeitsmedizin"

Das Buch „Ethik in der Arbeitsmedizin“ macht die Spannungslinien deutlich, denen arbeitsmedizinisch Tätige ausgesetzt sind. Die authentischen Beiträge aus den unterschiedlichen Perspektiven bringen die Interessenverflechtungen und -gegensätze auf den Punkt, die es für Arbeitsmediziner in ihrer "Sandwich"-Position zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Sozialbehörden und Betroffenen, Interessengruppen, in den verschiedenen Gremien und auch in der Forschungsförderung (Drittmittelvergabe) immer wieder gibt.

Damit stößt es eine breite Diskussion über die Maßstäbe des rechten Handelns in der Arbeitsmedizin an. Ziel ist es, die Rolle der Arbeits- und Betriebsmedizin immer wieder kritisch zu reflektieren und einen eigenen Standpunkt sowie adäquate Strategien zur Wahrung der Unabhängigkeit in diffizilen Konstellationen zu entwickeln. 

Das Buch ist erschienen im Verlag ecomed Medizin. Mehr Infos zum Buch finden Sie auf der Website des Verlages.