18.02.2016

Noch 20 Tage bis zur DGAUM-Jahrestagung


Betriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus

Schwerpunkt bei der DGAUM Jahrestagung 2016 in München - Veranstaltung mit BMG-Staatssekretärin Ingrid Fischbach


Die Themen betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung sind nicht zuletzt durch das neue Präventionsgesetzt zunehmend in den Fokus der öffentlichen Diskussion in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gerückt. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) hat deshalb bereits sehr frühzeitig mit ihrer Stellungahme „Arbeitsmedizin 4.0“ Einfluss auf diese Diskussion genommen und u.a. gefordert, dass die Prävention zu einer tragenden Säule im Gesundheitssystem werden muss und es einer Präventionsstrategie und Präventionskultur bedarf, die auch Klein- und Mittelbetriebe (KMU) erreicht. Denn dort arbeitet der Löwenanteil der in Deutschland Beschäftigten.

Nicht umsonst steht daher der Themenschwerpunkt „Betriebliches Gesundheits-management (BGM)“ im Mittelpunkt der kommenden DGAUM Jahrestagung, die vom 9. bis 11. März 2016 im Hörsaalgebäude des Klinikums Großhadern der LMU München stattfindet. Am Freitag, 11. März, sind zum Thema BGM zwei Schwerpunktsymposien im Programmangebot der DGAUM Jahrestagung:

  • 10:30-13:00 Uhr Prävention am Arbeitsplatz gestalten. Perspektiven für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (Hörsaal 3); Gast: Ingrid Fischbach, MdB, Parl. Staatssekretärin Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
  • 14:00 - 17:00 Betriebliches Gesundheitsmanagement für Personalverantwortliche - BGM für HR (Hörsaal 3)

Ziel des BGM ist es, durch systematische, nachhaltig wirkende Maßnahmen der Organisations- und Prozessgestaltung die Gesundheit sowie die Leistungs- bzw. Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten zu fördern, um damit die Produktivität des Unternehmens oder einer Organisation zu sichern bzw. zu verbessern und zu einem gesellschaftlichem Gewinn beizutragen. Gerade im Felde der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung verfügen Arbeitsmediziner und Betriebsärzte über eine herausragende Position: Denn sie arbeiten in den Unternehmen und Betrieben an der Schnittstelle von Arbeits- und Lebenswelt und kennen sowohl die konkreten Tätigkeiten mit den entsprechenden Belastungs- und Beanspruchungspotentialen als auch das individuelle Gesundheits- bzw. Krankheitsprofil der Beschäftigten. Darüber hinaus stellt die Lebens- und Arbeitswelt in den Betrieben und Unternehmen sowie bei den öffentlichen Arbeitgebern in unserer Gesellschaft das größte Präventionssetting sowohl für Maßnahmen im Rahmen der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention dar. Schon heute sind im Rahmen der gesetzlich verankerten arbeitsmedizinischen Vorsorge sowie des betrieblichen Gesundheitsmanagements über 43 Millionen arbeitende Menschen für präventiv-medizinische Maßnahmen zu sensibilisieren oder gar zu gewinnen. Die DGAUM vertritt deshalb ganz offensiv, dass den fast 12.500 Ärztinnen und Ärzten mit arbeitsmedizinischer oder betriebsärztlicher Fachkunde allein schon vor diesem Hintergrund in unserem Land die Aufgabe erwächst, eine Rolle als Lotsen und neutrale Berater zwischen präventiver Gesundheitsförderung, ambulanter Versorgung, arbeitsmedizinischer Vorsorge und berufsfördernder Rehabilitation einzunehmen.

Detailinformationen zur DGAUM Jahrestagung sowie den beiden Schwerpunkt-symposien sowie zu den anderen Veranstaltungen der DGAUM Jahrestagung 2016 finden Sie online unter: www.dgaum.de/dgaum-jahrestagung/

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