09.04.2013

Lehrer müssen auf Impfschutz achten


Masern, Mumps, Röteln: Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten sind Infektionsherde. Viele Lehrer seien aber nicht ausreichend geimpft, hat Prof. Stephan Letzel von der Universitätsmedizin Mainz beobachtet. Er empfiehlt allen Lehrkräften, öfter einmal im Impfpass nachzuschauen, ob die Impfungen noch aktuell sind. Gerade für Schwangere könne es gefährlich sein, wenn kein adäquater Impfschutz besteht und zum Beispiel die Impfung gegen Röteln schon eine Weile her ist, so der Experte von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM).

Bei Lehrern stünden in der öffentlichen Diskussion psychische Erkrankungen wie Burnout im Vordergrund. Tatsächlich können die Gefahren für Lehrer durch Infektionskrankheiten sowie Belastungen durch Lärm oder Schimmel in schlecht gewarteten Schulgebäuden genauso groß sein.

Mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, Hamburg,www.dpa.de