04.03.2019

BMBF-Forschungsverbünde stellen sich bei der DGAUM2019 vor

Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten sind durch sehr verschiedene Faktoren bestimmt. Genetische Ausstattung, Herkunft, sozialer Status, Geschlecht sowie das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Umfeld haben Auswirkungen auf die Gesundheit und darauf, wie Krankheiten entstehen und bewältigt werden können. Aufgrund des großen Forschungsbedarfs zu Fragen der Gesundheit mit Bezug zur Arbeitswelt hat das  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2016 die Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ gestartet und dafür vier Themengebiete festgelegt. Die Etablierung der Forschungsschwerpunkte ist im Wesentlichen auch der politischen Lobbyarbeit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) zu verdanken, die sich beim Ministerium sehr dafür eingesetzt hatte:

•    Präventionsforschung zur Vermeidung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz
•    Entwicklung kultursensibler Konzepte der betrieblichen Gesundheitsförderung
•    Betriebliche Gesundheitsförderung in einer vernetzten Arbeitswelt
•    Implementationsforschung zum betrieblichen Gesundheitsmanagement von KMU

Gemeinsame Präsentation der Forschungsverbünde auf DGAUM2019

In der Ausschreibung wurde die Beteiligung arbeitsmedizinischer bzw. arbeits-epidemiologischer Abteilungen oder Institute explizit gefordert – und diese Steilvorlage wurde von den Mitgliedern der DGAUM sehr erfolgreich genutzt. Im Rahmen der 59. Jahrestagung der DGAUM (DGAUM2019) stellen sich am 21. März in Erfurt die sieben bewilligten Forschungsverbünde erstmals gemeinsam öffentlich vor und präsentieren ihre Ansätze zur Verbesserung der Gesundheit in der Arbeitswelt. Diese werden jeweils in enger Zusammenarbeit mit Betrieben und der Beteiligung von Beschäftigten bzw. von Beschäftigtenvertretern erarbeitet. Die umfangreichen Projekte, deren Förderung noch bis ins Jahr 2021 reicht, adressieren Aspekte aus der Arbeit im Gesundheitswesen ebenso wie die Digitalisierung oder die besonderen Bedarfe von kleinen und mittleren Unternehmen. Die Veranstaltung dient hierbei nicht nur der Präsentation der bisherigen Arbeit, sondern auch der Diskussion und dem Gedankenaustausch zwischen den Verbünden, weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie der betriebsärztlichen Praxis.

Einladung und Akkreditierung für Journalistinnen und Journalisten:

„Forschungsverbünde zur Gesundheit in der Arbeitswelt“ — Eine Veranstaltung im Rahmen der 59. Jahrestagung der DGAUM 

Zeit: Donnerstag, 21. März 2019 von 10:30 bis 13:15 Uhr
Ort: Messe Erfurt, Gothaer Str. 34, 99094 Erfurt
Tagungsprogramm: www.dgaum.de/termine/jahrestagung/ 

Presse-Akkreditierung bis zum 15. März 2019 per Mail an gs@dgaum.de. Pressevertreter erhalten nach Anmeldung kostenlosen Zutritt zur Tagung. Es besteht die Möglichkeit, Ton- und Bildaufnahmen zu machen.

Hintergrundinformationen des BMBF: Gesundheit, Entstehung und Verlauf von Krankheiten sind durch sehr verschiedene Faktoren bestimmt. Neben der genetischen Ausstattung haben die Herkunft, der soziale Status, das Geschlecht sowie das familiäre, berufliche und gesellschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Gesundheit und darauf, wie Krankheiten bewältigt werden können. Kindheit und Jugend, Erwachsenenleben und Alter haben dabei ihre eigenen Charakteristika. Aus diesen Gründen haben allgemeine Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung nicht in allen Lebensphasen oder Bevölkerungsgruppen die gleiche Wirkung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat deshalb die Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ gestartet. Aufbauend auf den Besonderheiten und Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen, im Alter, bei arbeitenden Menschen und bei Männern und Frauen sollen neue und wirkungsvolle Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung entwickelt werden. (Quelle: BMBF; www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gesundheit-in-der-arbeitswelt-6724.php)

Pressekontakt

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.
Berit Kramer
Schwanthaler Str. 73 b • 80336 München
Tel. 089/330 396-15 • Fax 089/330 396-13
E-Mail: bkramer@dgaum.de • Web: www.dgaum.de