Grußworte zur 57. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. vom 15.-17. März 2017 in Hamburg

Grußwort von Frau Bundesministerin, Andrea Nahles

Unsere Arbeitswelt ist grundlegend im Wandel. Die Digitalisierung überrascht uns mit immer neuen Produkten und Geschäftsmodellen, konfrontiert uns zugleich mit neuen Ansprüchen an die Organisation von Arbeit und fordert die Suche nach innovativen Lösungen heraus. Was wir aber heute schon wissen: Gute Arbeit wird auch in Zukunft gesunde Arbeit sein müssen. Um die Welt der Arbeit menschengerecht zu gestalten, brauchen wir Ihre arbeitsmedizinische Expertise über die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit.

Als Bundesministerin für Arbeit und Soziales schätze ich die Kompetenz und das Engagement Ihrer Fachgesellschaft, mit der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schon lange gut und gerne zusammenarbeitet. Deshalb habe ich sehr gern die Schirmherrschaft über die diesjährige Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin übernommen.

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Grußwort von Herrn Bundesminister, Hermann Gröhe

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

die Arbeitswelt ist im Wandel. Die zunehmende Digitalisierung löst die klassischen  Arbeitszeitmodelle ab. Unabhängig von der Branche verbringen mehr Menschen ihre Arbeitszeit sitzend vor dem Computer. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des demografischen Wandels in den Betrieben zunehmend spürbar. Diese Entwicklung führt zu der zentralen Frage: Wie kann gesundes Arbeiten gestaltet werden und wie können wir Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen? Ich freue mich, dass Sie hierzu ihre Ideen auf der diesjährigen 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) austauschen und sende Ihnen herzliche Grüße nach Hamburg.

Neben dem gesetzlich geregelten Arbeits- und Gesundheitsschutz und dem betrieblichen Eingliederungsmanagement ist vor allem die betriebliche Gesundheitsförderung ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Handlungsfeld im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Sie wird als Gemeinschaftsaufgabe verstanden und zielt darauf ab, Gesundheitsressourcen auf- und Belastungen abzubauen sowie die Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten. Darüber hinaus drückt ein Unternehmen, das in die Gesundheit seiner Belegschaft investiert, deutlich seine Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Das wiederum verbessert die Produktivität und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. 

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Grußwort von Gesundheitssenatorin, Cornelia Prüfer-Storcks

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, dass die 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Hamburg stattfindet.

Gesundheitsförderung und Prävention sind bedeutende Pfeiler einer umfassenden Gesund-heitsversorgung – und sie werden vor dem Hintergrund des demografischen Wandels immer wichtiger. Mit dem Präventionsgesetz, der Bundesrahmenvereinbarung und den Vereinbarungen auf Landesebene hat die Vorbeugung vor Krankheiten und die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten in Deutschland bundesweit einen neuen Stellenwert bekommen. Ich begrüße es daher sehr, dass Sie das Thema auf Ihrer Jahrestagung aufgreifen und das Präventionsgesetz im Hinblick auf seine praktischen Auswirkungen in der Arbeitswelt in den Blick nehmen wollen. In Hamburg sind Gesundheitsförderung und Prävention durch den „Pakt für Prävention“ als großen Kooperationsverbund schon seit Jahren fest etabliert – und die Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein zentraler Bestandteil davon.

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Grußwort des Präsidenten der DGAUM, Prof. Dr. med. Hans Drexler

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir lesen immer häufiger von der Vision einer Industrie 4.0, in der mit sich selbst kommunizierende elektronische Systeme die menschliche Arbeitskraft nicht mehr in der Form benötigen, wie wir dies kennengelernt haben. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass es die in der Historie entwickelten und bekannten Formen der Arbeitsbelastungen noch eine sehr lange Zeit geben wird. Wir können nicht auf die Landwirtschaft verzichten, wir brauchen den Menschen für schöpferische Planung bei Transport und Logistik, wir werden zunehmend ältere Mitmenschen pflegen müssen. Vor dem Hintergrund des viel diskutierten demographischen Wandels in unserer Gesellschaft ist eine evidence basierte Prävention nicht nur für die Pflegerin und den Pfleger erforderlicher denn je, wenn wir auch in Zukunft den mit Arbeit verbundenen Risiken erfolgreich entgegenwirken wollen.

Die 57. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGAUM, findet vom Mittwoch, 15. März, bis Freitag, 17. März 2017  in der Hansestadt Hamburg statt. Nachdem die Jahrestagungen in den beiden letzten Jahren in München veranstaltet wurden, wollten wir diesmal im Norden der Bundesrepublik tagen.
Wie bei den Kongressen der Vorjahre, so erhalten Mitglieder der Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz, ÖGA und SGARM, wie DGAUM-Mitglieder wieder attraktive Preisnachlässe bei den Teilnehmergebühren. Dies gilt ebenfalls für Mitglieder des Verbands für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI), der Deutschen Gesellschaft für Arbeitshygiene (DGAH) und der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA).

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Grußwort des Tagungspräsidenten, Prof. Dr. med. Volker Harth

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,


ich freue mich sehr, dass die 57. Jahrestagung der DGAUM 2017 in Hamburg zu Gast sein wird. Hier in Hamburg spielt das Gesundheitswesen mit über 160.000 Beschäftigten eine große Rolle und unsere Stadt hat mit ihrem umfangreichen und hochspezialisierten Behandlungsangebot eine große Bedeutung für die medizinische Versorgung des norddeutschen Raums.

Das Gesundheitssystem steht dabei nicht nur in Hamburg vor einer Vielzahl großer Herausforderungen. Dabei sind die Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention unabdingbare Voraussetzung zur Bewältigung des demografischen Wandels. Hierbei fällt der Arbeits- und Umweltmedizin eine zentrale Rolle zu.

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Grußwort des Hauptgeschäftsführers der BGW, Prof. Dr. Stephan Brandenburg

Sehr geehrte Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer,

der wissenschaftliche Austausch in der Arbeitsmedizin ist eine wichtige Grundlage für die Sicherheit und Gesundheit in der Arbeitswelt. Die wissenschaftliche Jahrestagung der DGAUM bietet dazu regelmäßig Gelegenheit – stets auf der Basis impulsgebender Vorträge zu ausgewählten Schwerpunktthemen.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) misst der Arbeitsmedizin einen großen Stellenwert bei. So engagieren wir uns beispielsweise im 2014 gegründeten „Aktionsbündnis Arbeitsmedizin“ gemeinsam mit anderen für die Sicherung des arbeitsmedizinischen Nachwuchses. Sehr gern beteiligen wir uns auch als Kooperationspartnerin an der 57. DGAUM-Jahrestagung im kommenden März in Hamburg. Wir werden dort beispielsweise Forschungsergebnisse zu verschiedenen Infektionserkrankungen und zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt vorstellen.

Ich freue mich, dass wir bei der DGAUM-Jahrestagung 2017 intensiv Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch miteinander haben und wünsche allen Teilnehmenden eine interessante und impulsgebende Veranstaltung in Hamburg.

Prof. Dr. Stephan Brandenburg

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Grußwort  des Präsidenten der Bundesärztekammer, Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

als im Jahr 1962 die Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. zum ersten Mal tagte, war die Notwendigkeit eines wissenschaftlichen Austausches im Bereich der Arbeits- und Umweltmedizin erkannt worden. Über ein halbes Jahrhundert später spiegelt sich die beeindruckende Bandbreite der umfangreichen wissenschaftlichen Gebiete in dem Kongressprogramm wider. Als Plattform zum Austausch neuer Erkenntnisse ist Ihre Jahrestagung in den vielen Jahren zu einem wichtigen Medium für die Fachöffentlichkeit geworden. Die gewählten Schwerpunktthemen „Beruflich bedingte Infektionen“ und „Gesundheitsschutz in der Transport- und Logistikbranche“ sind für Hamburg, als die Handelsmetropole Deutschlands, passend gewählt.

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Grußwort des Stv. Hauptgeschäftsführers der DGUV, Dr. rer. nat. Walter Eichendorf

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DGAUM Jahrestagung, die 57. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. ist 2017 zu Gast in Hamburg, dem „Tor zur Welt“. Die norddeutsche Metropole mit ihrem hanseatischen Flair ist auch für die gesetzliche Unfallversicherung ein wichtiger Standort: Neben dem BG Klinikum haben mit der BG Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, der Verkehr und der Verwaltungsberufsgenossenschaft drei Unfallversicherungsträger in der Hansestadt ihre Hauptverwaltungen.

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Grußwort des Arbeitgeberpräsidenten, Ingo Kramer

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Darum muss die Diskussion über die Weiterentwicklung der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung über die Umsetzung des Präventionsgesetzes hinausgehen.

Die DGAUM kann zu einem breiteren Wissen beitragen, welche Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten tatsächlich wirksam sind. Aber die Stärkung des freiwilligen Engagements der Betriebe für die betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung setzt auch den Abbau steuerlicher und bürokratischer Hindernisse voraus.

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