Lernzielkatalog Arbeitsmedizin
Vorbemerkungen:
Ziel der ärztlichen Ausbildung nach der neuen Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) ist der „wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt“, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung sowie zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Arbeitsmedizin trägt zu diesem Ziel durch die Lehre in dem Fachgebiet „Arbeitsmedizin, Sozialmedizin“ gemäß § 27 ÄAppO, ihre Anteile in den Querschnittsbereichen und durch die zusätzlichen Angebote von Wahlfächern „Arbeitsmedizin", „Betriebsmedizin" und/oder „Umweltmedizin“ (Anlage 3 zu § 2 Abs. 8 Satz 2 ÄAppO) bei.
Die Arbeitsmedizin hat zur Realisierung des Grundanliegens der neuen Approbationsordnung einen wesentlichen Beitrag zu leisten. Dieser besteht unverzichtbar und unverwechselbar in
- der Vermittlung von Einstellungen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten für das präventive Handeln zukünftiger Ärzte, einem der Schwerpunkte der neuen Approbationsordnung;
- der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Vorbeugen, Erkennen und Behandeln arbeitsbedingter Einflüsse auf die Gesundheit und daraus resultierender Krankheitsbilder, insbesondere von Berufskrankheiten;
- der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sowie der Arbeitsunfähigkeit entsprechend der konkreten Arbeitsanforderungen, womit die Arbeitsmedizin wesentlich zur Grundkompetenz des zukünftigen Arztes beiträgt;
- der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Erkennen arbeitsbedingter Einflüsse auf die Gesundheit, zur Beurteilung der physischen und psychomentalen Leistungsfähigkeit leistungsgeminderter Erwerbstätiger und deren beruflicher Rehabilitation entsprechend den konkreten Arbeitsanforderungen;
- der Vermittlung von Kenntnissen zu den Verpflichtungen des Arztes als Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie den Möglichkeiten für den Patienten im Rahmen der gegenwärtigen sozialrechtlichen Bedingungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Deutschland und der Europäischen Union.
Zweck und Aufbau des Lernzielkataloges
Den Lehrenden soll der Lernzielkatalog als Orientierung im Fach Arbeitsmedizin dienen. Selbstverständlich können sie eigene Schwerpunkte und Gewichtungen setzen sowie über die Lernziele hinaus gehen. Der Lernzielkatalog stellt das Rahmenprogramm dar, das als Grundlage für die Prüfung an allen Hochschulen dienen sollte.
Den Studierenden hingegen beschreibt der Lernzielkatalog Arbeitsmedizin die zum Abschluss des Medizinstudiums (Ärztliche Prüfung) erforderlichen ärztlichen Kompetenzen (Wissen, Fertigkeiten und Haltung) im Fach Arbeitsmedizin. Dadurch wird selbstverantwortliches Lernen möglich. Die Absolventen müssen fähig sein, sich selbständig über Themen zu informieren, die im Unterricht nicht oder nur allgemein behandelt wurden oder wenn sie in der Praxis genauere oder vertiefte Kenntnisse benötigen.
Die Struktur dieses Lernzielkataloges ist angelehnt an die niederländische Fassung zu Lernzielkatalogen in der Medizin, die aus der Schweiz in englischer Fassung vorliegt. Diese Lernzielkataloge sind ausschließlich für klinische Fachgebiete gestaltet worden. Für die Arbeitsmedizin als vorwiegend präventivmedizinische Disziplin mit deutlichen klinischen Anteilen in der Lehrvermittlung ist diese Strukturierung nur teilweise handhabbar. Die Grundstruktur wird jedoch im Folgenden beibehalten, damit den Vorgaben der jeweiligen Fakultät entsprechend eine Anpassung erfolgen kann.
Der Lernzielkatalog gliedert sich in
- arbeitsmedizinische Basiskenntnisse (Tabelle 5)
- arbeitsmedizinisch relevante Fertigkeiten (Tabelle 6)
- arbeitsmedizinisch relevante Krankheitsbilder (Tabelle 7)
Zu den Lernzielen „arbeitsmedizinische Basiskenntnisse“ und „arbeitsmedizinisch relevante Krankheitsbilder“ wird angegeben, welche Kompetenzen aus dem ärztlichen Handlungsprozess gefordert werden. Abgekürzt werden diese wie in Tabelle 1 aufgeführt.
(Der Lernzielkatalog wurde in Anlehnung an den Swiss Catalogue of learning objectives for Undergraduate medical training erstellt.)
Tabelle 1: Abkürzungen der ärztlichen Kompetenz im Handlungsprozess
| Abkürzung | Kompetenz im ärztlichen Handlungsprozess |
| D | diagnostische Kompetenz |
| T | therapeutische Kompetenz |
| N | Notfallmaßnahmen |
| P | Prävention inkl. Kompetenz der Gesundheitsförderung |
| G | generelle Kompetenz für Allgemeinmedizin |
Entsprechend den genannten Kriterien werden die Kompetenzen nochmals in die in Tabelle 2 aufgeführten Niveaustufen unterschieden.
Tabelle 2: Niveaustufen des Kenntnisstandes
| Niveaustufe | Definition |
| 1 | Erkennen und einordnen können
|
| 2 | In der Praxis mit dem Problem umgehen können
|
Die arbeitsmedizinischen Fertigkeiten (Tabelle 6) werden in vier Stufen (Tabelle 3) unterschieden, wobei Stufe I noch keine eigentliche Fertigkeit darstellt, sondern nur das Wissen dazu. Zur Unterscheidung der Niveaustufen werden hier römische Zahlen verwendet.
Tabelle 3: Einteilung der geforderten Fertigkeiten in der Arbeitsmedizin
| Stufe | Fertigkeit | Art der Fertigkeit |
| I | Die Studierenden haben mindestens theoretische Kenntnisse (kausalanalytisches Prinzip, Indikation, Kontraindikation, theoretische Kenntnis des Handelns, mögliche Komplikationen, Möglichkeiten der primär, sekundär und tertiär Prävention sowie der Rehabilitation) und können die Fertigkeit beschreiben. | Theorie |
| II | Die Studierenden haben mindestens die Kenntnis der Fertigkeit und haben deren Demonstration beobachtet. | Beobachtung |
| III | Die Studierenden haben mindestens die Fertigkeit mehrmals unter Aufsicht selbst ausgeführt. | Ausführung |
| IV | Die Studierenden haben Erfahrung in Indikationsstellung und Ausführung. | Routine |
Die Lerninhalte, die unmittelbare Beziehung zu einem Querschnittsbereich (Tab. 4) haben, werden mit einem Q und der Ziffer des entsprechenden Querschnittbereiches gekennzeichnet (z.B. Q12).
Tabelle 4: Querschnittsbereiche
| Querschnitt | Inhalt |
| Q1 | Epidemiologie |
| Q2 | Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin |
| Q3 | Gesundheitsökonomie, Gesundheitssysteme, öffentliche Gesundheitspflege |
| Q4 | Infektiologie, Immunologie |
| Q5 | Klinisch-pathologische Konferenz |
| Q6 | Klinische Umweltmedizin |
| Q7 | Medizin des Alterns und des alten Menschen |
| Q8 | Notfallmedizin |
| Q9 | Klinische Pharmakologie |
| Q10 | Prävention, Gesundheitsförderung |
| Q11 | Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung, Strahlenschutz |
| Q12 | Rehabilitation, physikalische Medizin, Naturheilverfahren |
Tabelle 5: Arbeitsmedizinische Basiskenntnisse
| Niveaustufe | Kompetenz | Querschnitt | |
| Allgemeine Grundlagen | |||
| Grundzüge der Berufskunde | 1 | G | |
| Gesundheitsökonomische Aspekte der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit | 1 | G | 3 |
| Ethische und rechtliche Aspekte von Gesundheit und Beruf | 1 | G | 2 |
| Betriebliche Gesundheitsförderung | 1 | G | |
| Grundzüge der Arbeitsepidemiologie | 1 | G | 1 |
| Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für die ärztliche Tätigkeit | |||
| Gegenstand, Ziele, Berufsfelder der Arbeitsmedizin, Entwicklung gesundheitsrelevanter Einflüsse aus der Arbeit | 1 | G | |
| Arbeits- und Gesundheitsschutz in Deutschland | 2 | P, G | 10 |
| Betriebsärztliche Tätigkeit | 1 | G | |
| Medizinische Untersuchungen von Arbeitnehmern zur Prävention | 1 | G | 10 |
| arbeitsbedingte Erkrankungen, Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle (SGB VII, Berufskrankheitenverordnung BKV) | 2 | D, P, G | |
| Grundsätze und Konzepte der Arbeitsmedizin | |||
| Belastungs-Beanspruchungs-Konzept | 1 | G | |
| Dosis-Wirkungs-Prinzip | 2 | G | |
| Arbeitsfähigkeit, Arbeitsunfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Gesundheit | 1 | P | 10, 12 |
| Hierarchie und Grundprinzipien präventiver und rehabilitativer Maßnahmen in und durch Arbeit | 1 | P, G | 10 |
| Physische Belastung und Beanspruchung durch Arbeit | |||
| Gefährdungsmechanismen | 1 | D | |
| Beanspruchungsobjektivierung | 1 | D | |
| Pausenregime und Erholung | 1 | P, G | |
| Grundlagen der Ergonomie und andere Methoden der Prävention | 1 | P | |
| Arbeitsbedingte Erkrankungen durch physische Fehlbelastungen einschließlich der gesetzlichen Berufskrankheiten der Wirbelsäule, Menisken, Sehnenscheiden | 2 | D, P, G | |
| Psychische Belastung und Beanspruchung | |||
| Gefährdungsmechanismen einschließlich sozialer Stressoren, Mobbing, Stress, Ermüdung, Monotonie, psychische Sättigung | 2 | D, P, G | |
| Beanspruchungsobjektivierung und Belastungsanalyse | 1 | D, P | |
| Spezielle Erkrankungen wie Burnout, chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), psychosomatische Störungen und Erkrankungen | 1 | D, P, G | |
| Belastung und Beanspruchung durch physikalische Einwirkungen | |||
| Vibrationen einschließlich arbeitsbedingter Erkrankungen, Berufskrankheiten und Prävention | 1 | P | |
| Lärm einschließlich arbeitsbedingter Erkrankungen, Berufskrankheiten und Prävention | 2 | D, P, G | 6 |
| Klima einschließlich arebitsbedingter Erkrankungen und Prävention | 1 | P | |
| Belastung und Beanspruchung durch chemische Einwirkungen | |||
| Grundlagen der Arbeitstoxikologie | 1 | P, G | 6 |
| Arbeitsmedizinisch relevante Beurteilungskriterien, Grenzwerte und Referenzwerte einschließlich Ambient- und Bio-Monitoring | 2 | D, P, G | 6 |
| Grundlagen der speziellen Prävention, u. a. Chemikaliengesetz (ChemG), Gefahrstoffverordnung, TRGS, BG Grundsätze | 1 | P | |
| Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten durch - Lösungsmittel - Pestizide - Halogenkohlenwasserstoffe - halogenierte Alkyl-, Aryl- oder Alkylaryloxide - Metalle - Erstickungsgase | 1 | D, P | |
| Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten der Atemwege, Lunge und Pleura | |||
| Pathophysiologische Mechanismen | 1 | P, G | |
| Staub, Einflussfaktoren auf die Wirkung | 1 | P | |
| Grundprinzipien der Prävention | 1 | P | |
| Berufskrankheiten durch anorganische Stäube | 2 | D, P, G | |
| Obstruktive Atemwegserkrankungen als Berufskrankheiten | 2 | D, P, G | |
| Berufskrankheiten durch organische Stäube | 1 | D | |
| Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten der Haut | |||
| Gefährdungsmechanismen und betroffene Berufsgruppen | 2 | D, G | |
| Entzündliche und allergische Erkrankungen einschließlich der Berufskrankheiten | 1 | P, G | |
| Arbeitsbedingte Infektions- und Tropenkrankheiten | |||
| Gefährdungsquellen und betroffene Berufsgruppen | 2 | D, P, G | 4 |
| Arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten | 2 | D, P, G | 4 |
| Biostoffverordnung | 1 | P, G | 4 |
| Krebserkrankungen als Berufskrankheiten | |||
| Einordnung, Ursachen, Mechanismen | 1 | ||
| Arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich der Berufskrebserkrankungen | 2 | D, P, G | |
| Der chronische Kranke im Beruf und Grundlagen der Rehabilitation | |||
| Ausgewählte chronische Krankheitsgruppen und Bewertung ihrer Arbeits- und Leistungsfähigkeit | 1 | D, G | 12 |
| Suchtprobleme am Arbeitsplatz | 1 | 10, 12 | |
| System der beruflichen Rehabilitation | 1 | G | 12 |
| Sozialer Arbeitsschutz | |||
| Arbeitstätigkeit der Frau - Mutterschutzgesetz (MuSchG) | 2 | P, G | |
| Arbeitstätigkeit von Jugendlichen - Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) | 2 | P, G | |
| Ältere und leistungsgeminderte Arbeitnehmer | 2 | P, G | 7, 12 |
| Arbeitszeit einschließlich Nacht- und Schichtarbeit und deren gesetzliche Grundlagen | 1 | P | |
| Grundlagen der arbeitsmedizinischen Begutachtung | 1 | G | |
Tabelle 6: Arbeitsmedizinisch relevante Fähigkeiten
| Fertigkeit | |
| Anamnese | |
| Erhebung des beruflichen Werdeganges mit Beurteilung der Exposition und Gefährdung | III-IV |
| Erhebung arbeitsbedingter Beschwerden | III-IV |
| Erkennen nicht arbeitsbedingter gesundheitsschädigender Einflüsse (Rauchen, Alkohol, Hobbys, u.a.) | III |
| Berufskrankheiten | |
| Erkennen und Begründen des Verdachtes auf Berufskrankheit/Arbeitsunfall und deren/dessen Konsequenzen | III-IV |
| Erstellung einer "Ärztlichen Anzeige bei Verdacht auf eine Berufskrankheit" | III-IV |
| Arbeitsmedizinische Untersuchungen von Erwerbstätigen bezgl. Eignung, Prävention und Rehabilitation | II |
| Sozialer Arbeitsschutz | |
| Umsetzung ärztlicher Verantwortung nach dem Mutterschutzgesetz | III |
| Umsetzung ärztlicher Verantwortung nach dem Jurendarbeitschutzgesetz | III |
| Beratung beim Arbeitseinsatz älterer Arbeitnehmer | II |
| Beratung beim Arbeitseinsat chronisch Erkrankter | III |
| Bewertung arbeitsmedizinischer Gefahrstoffe im biologischen Material (Biomonitoring) | II |
| Arbeitsmedizinisches Ambient Monitoring (Messung von Schall, Klima, Beleuchtung, einfache Gefahrstoff-Messungen in der Luft) | I |
| Beratung des Arbeitnehmers zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsrisiken | |
| bei Atemwegs- und Lungenkrankheiten | III |
| bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates | III |
| bei Hautkrankheiten | II |
| beim Umgang mit kanzerogenen Arbeitsstoffen | II |
| bei Arbeitsplätzen mit Lärmbelästigung | II |
| am Bildschirmarbeitsplatz | II |
| bei Arbeit zu wechselnden Tageszeiten einschließlich Nachtarbeit | II |
| zum persönlichen Arbeitsschutz | II |
| bei Stress und chronischer Ermüdung in der Arbeit | II |
| Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in der eigenen ärztlichen Tätigkeit und Verantwortung | III |
| Arbeitsmedizinisch relevante diagnostische Maßnahmen | |
| Interpretation von Ergometrie-Befunden zur Beurteilung des kardiorespiratorischen Leistungvermögens | III |
| Bewertung von Lungenfunktionsprüfungen (z.B. Ganzkörperplethysmographie, Spirometrie, Flussvolumenkurve, CO-Diffusion) | III |
| Beschreibung und Bewertung von relevanten Röntgenaufnahmen (Pneumokoniosen, Tumorerkrankungen) | III |
| Befundung einer Audiometrie (Lärmschwerhörigkeit) | III |
| Beurteilung eines arbeitsplatzbezogenen Inhalationstests | |
| nasal (z.B. bei V. a. allergische Rhinopathie | I |
| bronchial (z. B. bei V. a. Farmerlunge oder Berufsasthma) | I |
Tabelle 7: Arbeitsmedizinisch relevante Krankheitsbilder
| Niveaustufe | Kompetenz | Querschnitt | |
| Atemwegs- und Lungenerkrankungen | |||
| Asbestose und weitere asbestinduzierte Erkrankungen | 2 | D, P, G | |
| Silikose | 2 | D, P | |
| Weitere Pneumokoniosen | 1 | P | |
| Arbeitsbedingte obstruktive Atemwegserkrankungen | 2 | D, T, N, P, G | |
| Exogen-allergische Alveolitits | 2 | D, P, G | |
| Hauterkrankungen | 2 | D, T, P, G | |
| Berufskrebserkrankungen | 2 | D, P, G | 5 |
| Physikalisch und biologisch arbeitsbedingte Krankheiten | |||
| Berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit | 2 | D, P, G | |
| Sehnenscheidenerkrankungen | 2 | D, P | |
| Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Hals- und Lendenwirbelsäule | 2 | D, P, G | |
| Berufsbedingte Infektionskrankheiten | 2 | D, P, G | |
| Meniskusschäden | 1 | P | |
| Erkrankungen durch Teilkörpervibration | 1 | P | |
| Erkrankungen durch ionisierende Strahle | 2 | P | 11 |
| Arbeitsbedingte Krankheiten durch Gefahrstoffe | |||
| Erkrankungen durch Metalle und Metalloide | 2 | D, P, G | |
| Erkrankungen durch Erstickungsgase | 1 | D, N, P, G | |
| Erkrankungen durch Lösungsmittel | 2 | P, G | |
| Erkrankungen durch Pestizide | 1 | P | |
| arbeits- und umweltmedizinisch relevante Syndrome | 1 | D | 6 |
| Arbeitsunfälle | |||
| Reizgasintoxikation | 2 | D, T, N, P, G | 8 |
| Erstickungsgase | 2 | D, T, N, P, G | 8 |
| Säure- und Laugenverätzung | 2 | D, T, N, P, G | 8 |
| Nadelstichverletzungen | 2 | D, T, N, P, G | 8 |
Literatur
(1) Bundesgesetzblatt. Jg. 2002 Teil I Nr. 44, S. 2405-2435, 3. Juli 2002
(2) Schäcke, G.: Approbationsordnung für Ärzte - Bedeutung und Pflichten für das Fachgebiet Arbeitsmedizin. Zbl Arbeitsmed 52 (2002) 414-425,
(3) Schiele, R.: Was bringt die neue Approbationsordnung für die Fächer Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin? Arbeitsmed Sozialmed Umweltmed 38 (2003) 5


