Innovationspreis der DGAUM 2015 - Verleihung an das Forschungszentrum für elektromagnetische Umweltverträglichkeit (femu)

Dr. Drießen, Prof. Drexler

Der Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin wird seit 2006 an Einzelpersonen, Gruppen von Personen und Institutionen verliehen, die durch innovative Leistungen in Forschung, Lehre oder Weiter- und Fortbildung einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Fachgebietes geleistet haben.

Der diesjährige Preisträger des Innovationspreises der DGAUM ist das Forschungszentrum für elektromagnetische Umweltverträglichkeit, kurz: femu

Femu, ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum der RWTH Aachen, ist eine Arbeitsgruppe zur Erforschung der Wirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit und biologische Systeme. Seit 2012 ist Femu dem Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der RWTH Aachen angegliedert. Die Befürchtungen über eine Gesundheitsbeeinträchtigung durch elektrische Felder reichen vom Implantatträger am Arbeitsplatz mit hohen Felddichten, der Gefährdung durch Stromtrassen bis hin zum Mobiltelefonieren. Diese Forschungsgebiet ist daher sowohl von arbeitsmedizinischer als auch von umweltmedizinischer Relevanz. Das Femu verfolgt verschiedene Ansätze zur Untersuchung und Risikoabschätzung elektromagnetischer Felder und hat sich als besonders wichtige Aufgabe auch die wissenschaftliche Information und Risikokommunikation gestellt.

Den Preis wird Frau Dr. Sarah Drießen entgegennehmen. Frau Drießen ist seit 2012 Leiterin des femu. Sie ist Dipl.-Biologin und beschäftigte sich während ihrer Promotion im Bereich der Ökotoxikologie, mit dem Schwerpunkt Risikobewertung und Gentechnik.

Liebe Frau Drießen, es ist mir eine große Freude Ihnen und Ihrer Arbeitsgruppe den diesjährigen Innovationspreis zu überreichen.

Univ.-Prof. Dr. Hans Drexler (Präsident der DGAUM)